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Fellwechsel beim Pferd – Auslöser, Beginn, Probleme, Problembehandlung

Jeder, der ein Pferd hat kennt ihn: den Fellwechsel. Zwei mal im Jahr belastet er das Pferd extrem. Meist viel früher als man denkt. Du weißt nicht genau was beim Fellwechsel passiert und wie du dein Pferd am Besten unterstützen kannst? Keine Sorge, denn mit unseren Tipps ist dein Pferd auf den nächsten Fellwechsel perfekt vorbereitet!

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Fellwechsel kinderleicht

Fellwechsel Auslöser: Darum verändert sich das Fell deines Pferdes

Der Fellwechsel bei einem Pferd wird hauptsächlich von 2 Dingen beeinflusst: Das Tageslicht und die Temperatur. Das Tageslicht bestimmt, wann der Fellwechsel stattfindet. Die Temperatur beeinflusst die Dicke des Fells und die Länge des Haars.

Die Temperatur nimmt das Pferd über die Haut wahr. So wie wir. Doch wie sieht es mit dem Tageslicht aus? Diese Aufgabe übernimmt die sogenannte Zirbeldrüse. Sie befindet sich im Gehirn des Pferdes und ist für die Produktion von einigen Hormonen verantwortlich. Dadurch beeinflusst sie den Schlaf-Wach-Rhytmus, die Fortpflanzung und eben den Fellwechsel.

Wenn sich die Tageslänge verändert reagiert das Pferd mit dem Fellwechsel. Der Wechsel von Winter- zu Sommerfell beginnt Mitte/Ende Januar. Der kürzeste Tag des jahres ist der 21. Dezember. Danach werden die Tage länger. Der Sommer rückt näher. Das Winterfell beginnt auszufallen. Das Sommerfell wächst nach.

Der Wechsel von Sommer- zu Winterfell beginnt Ende Juni. Der Längste Tag des Jahres ist der 21. Juni. Danach werden die Tage kürzer. Der Winter rückt näher. Das Sommerfell wird durch das Winterfell ersetzt.

Das Pferd erkennt mit seiner Zirbeldrüse den Zusammenhang zwischen Tageslänge und Jahreszeiten und bereitet sich auf kommende Ereignisse vor.

Von Winterfell zu Sommerfell: Im Januar geht’s los

Bereits Mitte/Ende Januar beginnt das Pferd sein wärmendes Fellkleid abzuwerfen. Warum das so ist, hast du bereits oben bei den Fellwechsel Auslösern erfahren.

Beim Wechsel von Winter- zu Sommerfell wird ein Komplett neues Fell gebildet. Zunächst fällt das Oberhaar aus, danach die Unterwollte. Hierbei kann es zu augenscheinlichen Veränderung der Fellfarbe kommen, da die Unterwolle bei den meisten Pferden eine andere Farbe hat, als das Oberhaar.

Der Prozess erstreckt sich über mehrere Wochen und belastet das Tier stärker als der Haarwechsel im Juni. Grund hierfür ist der vorangegangene Winter. Das Pferd benötigt mehr Energie und Nährstoffe um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Klar, dass jede weitere Belastung schlecht ist.

Von Sommerfell zu Winterfell: Ab Juni wird’s haarig

Schon Ende Juni beginnt das Winterfell zu wachsen. Wieso das so ist, weißt du bereits aus dem Abschnitt Fellwechsel Auslöser.

Der Wechsel von Sommer- zu Winterfell läuft deutlich schneller ab, als der von Winter- zu Sommerfell, kann sich aber auch über einige Wochen hinziehen. Außerdem ist er auch nicht so belastend für das Tier. Erkennen kannst du den Beginn des Wachstums anhand der Fellfarbe. Es wirkt zunächst etwas stumpfer.

Möglicherweise benötigt dein Pferd in dieser Phase mehr Futter, aufgrund des höheren Energie- und Nährstoffbedarfs. Eine zu geringe Versorgung kann zu Infekten oder Störungen des Immunsystems führen.

Problematischer Fellwechsel: Diese Pferde benötigen Aufmerksamkeit

Nicht jedes Pferd steckt den anstrengenden Wechsel des Fellkleides einfach weg. Es gibt Tiere, die stehen unter starker Belastung, sind alt oder leiden unter chronischen Krankheiten. Diese benötigen etwas mehr Unterstützung während des Fellwechsels.

In der folgenden Liste findest du einige Pferdetypen, die mehr Aufmerksamkeit in dieser Zeit benötigen. Solltest du dein Pferd hier wiedererkennen verfalle bitte nicht in Panik. Den ersten Schritt in die richtige Richtung machst du bereits, indem du diesen Beitrag liest!

  • Alte Pferde

  • Ekzemer

  • Jungpferde

  • Pferde mit chronischen Krankheiten

  • Pferde mit geringer Nährstoffversorgung

  • Pferde mit Leberkrankheiten

  • Pferde mit Stoffwechselproblemen

  • Pferde unter starker Belastung

  • Sportpferde

  • Zuchtstuten

Diese Tiere stehen auf der Liste, da sie einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen haben. Weitere Ursachen für einen Nährstoffmangel findest du im nächsten Abschnitt.

Pferd beim Fellwechsel unterstützen: Ursachen für einen Nährstoffmangel

Der Fellwechsel stellt eine besondere Belastung für ein Pferd dar. Klar, dass das Tier in dieser Zeit mehr Nährstoffe benötigt, also sonst. Leider ist das Grundfutter in den letzten Jahren deutlich schlechter geworden.

Vor 10 Jahren Beispielsweise, waren die Nährstoffwerte von Heu noch deutlich besser. Zusätzlich kommt es aufgrund der geringen Qualität immer häufiger zu Befall durch Schimmelpilze, Hefe oder Bakterien. Eine weitere Belastung für die Tiere.

Abgesehen vom Futter, können auch medizinische Behandlungen ein Problem darstellen. Eine Wurmkur, die Behandlung mit Antibiotika oder eine einfache Impfung können dem Tier Nährstoffe entziehen. Außerdem belastet es zusätzlich die Entgiftungsorgane, also Leber und Nieren.

Hier nochmal alle Ursachen für einen Nährstoffmangel aufgelistet:

  • Geringe Futterqualität

  • Schimmelpilze, Hefe und Bakterien im Futter

  • Medizinische Behandlungen

  • Wurmkur

  • Antibiotika

  • Impfung

So unterstützt du dein Pferd beim Fellwechsel

Dein Pferd richtig beim Fellwechsel zu utnerstützen ist gar nicht schwer. Zunächst solltest du den Stoffwechsel verbessern. Hierzu sollte so viel wie möglich auf die Verwendung von synthetischen Produkten verzichtet werden.

Dazu gehört alles mit Aromastoffen, Bindemitteln und Konservierungsstoffen. Gerade Fertigfutter hat meist all diese Bestandteile und sollte somit zumindest in der Zeit während des Haarwechsels nur wenig verfüttert werden.

Achte beim Einkauf darauf, dass es sich um Naturstoffe handelt. In denen sind die wichtigen Nährstoffe in ihrer natürlichen Form enthalten. Das unterstützt das Tier beim Fellwechsel ungemein.

Für einen gesunden Stoffwechsel sind Spurenelemte wie Zink und Kupfer aber auch Mangan, Selen, Folsäure, Biotin, Magnesium, Vitamin E, Schwefel und Silizium äußerst wichtig. Gerade Zink ist wichtig für das Wachstum der Haar. Es beeinflusst die Haarstruktur und sorgt für kräftige Haarwurzeln.

Abgesehen von den Spurenelement ist das Fett Omega-3 essentiell für einen gesunden Stoffwechsel. Es beeinflusst die Blutstruktur und somit die Fließfähigkeit. Abgesehen davon sorgt es für elastische Hufe, eine gesunde Hautregeneration sowie Hautstruktur.

GANZ WICHTIG: Die Versorgung deines Pferdes mit Nährstoffen ist natürlich nicht nur während des Fellwechsels wichtig. Am besten ist es natürlich, wenn es immer so ist. Da das aber sehr Teuer werden kann, empfehlen wir bei den ersten Symptomen für einen Fellwechsel die Ernährung anzupassen.

Nährstoffe, Spurenelemente und Fette für den Fellwechsel

Hier findest du einige Produkte, die wir auch selbst unseren Pferden geben. Ich habe mit allen nur positive Erfahrungen gemacht und möchte dich gerne daran teilhaben lassen. Solltest du eines der Produkte über einen meiner Links bestellen, bekomme ich dafür sogar eine geringe Provision, ohne zusätzliche Kosten! Eine Win-Win Situation 🙂

Lachsöl – reich an Omega 3 und Omega 6

Omega-3 Fettsäuren sind essentiell für einen gesunden Stoffwechsel. In dem kaltgepressten Lachsöl von Horse-Direkt sind sowohl das wichtige Omega-3 als auch Omega-6 reichlich vorhanden. Einfach 1 Esslöfel täglich dem Futter hinzufügen und schon ist dein Pferd ausreichend versorgt.

Equipur Zink Forte – Zink und Selen für den Fellwechsel

Equipur Zink Forte enthält hochwirksamen, organisches Zink und Selen. Es untersützt das Immunsystem und sorgt für einen aktiven Stoffwechsel. Mit Equipur Zink Forte ist eine Unterversorgung mit Zink und Selen ausgeschlossen! Dosierung auf der Verpackung beachten!

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