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Hundepflege, so pflegen Sie die Pfoten, Ohren, Krallen & Augen ihres Hundes

Krallen richtig schneiden

Pflege der verschiedenen Körperbereiche Ihres Hundes – Neben dem Fell gibt es weitere Körperbereiche, die bei einem Hund in regelmäßigen Abständen gepflegt werden sollten. Welche dies sind und wie Sie bei der Pflege genau vorgehen sollten, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Pfoten 

So können Sie die Pfoten Ihres Hundes gesund halten:

  • Überprüfen Sie die Pfoten und Fußballen regelmäßig auf Schnitte und Abrieb und um sicherzustellen, dass keine Wunden oder Infektionen vorhanden sind.
  • Entfernen Sie alle eingeschlossenen Rückstände in den Fußballen wie Grassamen, Kletten etc.
  • Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand und die Länge der Krallen einschließlich eventueller Daumennägel, auch als „Tau-Krallen“ bekannt, weiter oben an den Vorder- und Hinterfüßen.
  • Beobachten Sie Ihren Hund beim Gassi gehen, ob er ungewöhnlich läuft bzw. hinkt.
  • Einige Hunde haben zwischen ihren Fußballen zusätzliche Haare, die verfilzen oder sich mit Ablagerungen (z. B. Grassamen, Kletten) zusetzen können. Sorgfältiges Trimmen dieser zusätzlichen Haare kann helfen, dies zu vermeiden. Entfernen Sie unerwünschte Dinge wie Grassamen und Kletten um die Pfoten herum sorgfältig.

Krallen schneiden Hund

Befolgen Sie diese Tipps, um die Krallen Ihres Hundes am besten zu pflegen:

  • Die Nägel Ihres Hundes sollten nach Bedarf getrimmt werden, was von Hund zu Hund unterschiedlich sein kann. Grundsätzlich gilt: Wenn die Nägel zu lang sind, sollten sie geschnitten werden. Sie können das an eingerissen Stellen feststellen oder auch daran, dass die Krallen beim Laufen auf festen Böden Geräusche verursachen.
  • Schneiden Sie immer nur eine kleine Stelle von der Nagelspitze ab. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt darüber, wie die Nägel geschnitten werden sollen. Er kann Ihnen zeigen, wie man es sicher macht, welche Länge geeignet ist und welche Art von Nagelschere bzw. Knipser zu verwenden ist. Es ist sehr wichtig, die Krallen nicht zu kurz zu schneiden, da dies zu Blutungen, Entzündungen und Schmerzen führen kann.
Krallenschneiden nur nach Rücksprache mit einem Tierarzt
  • Angemessene tägliche Bewegung sollte dazu beitragen, die Krallen in gutem Zustand und auf einer passenden Länge zu halten, da die Krallen so ganz natürlich abgenutzt werden. Auch Krallen, die die Bodenoberfläche nicht berühren, wie z. B. die Daumenkrallen und Wolfskrallen weiter oben an den Pfoten, müssen möglicherweise gelegentlich gekürzt werden, um zu verhindern, dass sie zu lang werden, sich krümmen und in die Haut eindringen.
  • Bei Krallen, die durchsichtig sind, kann man normalerweise einen rosafarbenen Bereich sehen, in dem die Blutgefäße verlaufen. Beim Beschneiden der Spitzen ist es wichtig, sich vom Blutgefäß fernzuhalten, denn wenn das Blutgefäß durchtrennt wird, wird es Hund bluten und der Hund Schmerzen verspüren. Bei undurchsichtigen dunklen Nägeln kann es schwieriger sein, zu erkennen, wo sich das Blutgefäß befindet. Fragen Sie hierzu am besten Ihren Tierarzt vor Ort.
  • Manchmal ist es sinnvoll, eine Nagelfeile zu verwenden, um raue Schnittkanten zu glätten.
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Ohren

Hier sind einige Tipps, um sicherzustellen, dass die Ohren Ihres Hundes gesund bleiben:

  • Es ist hilfreich, die Anzeichen eines Ohrproblems zu kennen. Dazu können Kopfschütteln, Ohrenausfluss, Kratzen im Ohr, Reiben der Ohren am Boden oder an Möbeln, Rötungen/Schwellungen um die Ohröffnung, Empfindlichkeit im Kopfbereich, Kopfneigung und unangenehmer Geruch gehören. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, wenn Sie glauben, dass Ihr Hund ein Ohrenproblem hat, er kann das überprüfen.
  • Tierärzte führen bei den jährlichen Gesundheitskontrollen in der Regel eine Routineuntersuchung der Ohren mit einem Otoskop durch. Wenn sie ein Problem feststellen, können sie Ihnen medizinische Ohrentropfen oder Ohrreiniger verschreiben.
  • Wenn Ihr Hund keine Anzeichen für ein Ohrproblem zeigt, ist es für die meisten Hunde am besten, die Ohren in Ruhe zu lassen. Das liegt daran, dass das Einführen von Ohrprodukten in gesunde Ohren möglicherweise zu Problemen führen kann.
  • Wenn Ihr Hund lange, hängende Ohren hat, die über die Ohröffnungen reichen, kann es zu Hautallergien oder wiederkehrenden Ohrinfektionen kommen. Daher sollten Sie ihn regelmäßig auf Anzeichen eines Ohrproblems beobachten und die Ratschläge Ihres Tierarztes befolgen.

Zähne

So können Sie zur Gesunderhaltung von Zähnen und Zahnfleisch Ihres Hundes beitragen:

  • Stellen Sie täglich sichere Kauartikel zur Verfügung. Das Kauen ist ein grundlegendes und natürliches Verhalten jedes Hundes. Hunde brauchen regelmäßig Gelegenheit, auf geeigneten Gegenständen zu kauen.
  • Das Kauen hilft, Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten.
  • Zu den Kauartikeln gehören Kauleckerlis – z. B. aus Tierhaut – für Hunde sowie Kauspielzeug speziell für die Zähne.
  • Sie können Ihrem Hund auch ein- oder zweimal pro Woche einen rohen, fleischigen Knochen anbieten. Sprechen Sie jedoch zuerst mit Ihrem Tierarzt, um abzuklären, ob rohe Fleischknochen für Ihren Hund geeignet sind. Nicht jeder Hund verträgt solche Nahrungsmittel.

Augen

Überwachen Sie die Augengesundheit Ihres Hundes mit folgenden Tipps:

  • Gesunde Augen erscheinen klar und hell, und sie sind in der Regel symmetrisch ausgerichtet (einschließlich symmetrischer Pupillen). Das Schielen oder Geschlossenhalten eines Auges signalisiert oft ein Augenproblem.
  • Es ist hilfreich, die Anzeichen eines Augenproblems wie Augenausfluss und Rötungen zu kennen. Auch ein Schielen oder Geschlossenhalten der Augen signalisiert häufig ein Augenproblem.
  • Wenn Sie Augenveränderungen feststellen, bringen Sie Ihren Hund so schnell wie möglich zum Tierarzt. Augenprobleme können sich rasch verschlimmern.
  • Haare im Bereich der Augenpartie, die die Sicht verdecken, sollten abgeschnitten werden, auch um Reizungen zu vermeiden. Verwenden Sie dafür eine stumpfnasige Sicherheitsschere, die immer von den Augen weg zeigen sollte. Achten Sie darauf, die Augen beim Schneiden nicht zu berühren.

Fazit

Richtige Hundepflege ist gar nicht so schwer!

Wie wir Menschen auch, benötigt jeder Hund ein gewisses Maß an Pflege. Mit den hier beschriebenen Tipps und Techniken sollten Sie in der Lage sein, alle grundlegenden Pflegemaßnahmen selbst zu Hause durchzuführen. Falls etwas nicht auf Anhieb klappt, verzweifeln Sie nicht. Übung macht den Meister – das gilt hier in besonderem Maße. Außerdem steht Ihnen immer die Möglichkeit offen, sich professionelle Hilfe zu holen, z. B. vom Tierarzt. Wir wünschen viel Erfolg!

 


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